Widerrufsbelehrung der Commerzbank fehlerhaft
Bestätigung: Sparkassenbelehrung ist fehlerhaft
Vergleich mit Signal Iduna Bauspar AG wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrung
Widerruf der Santander Consumer AG fehlerhaft
OLG Hamburg bestätigt Fehlerhaftigkeit der Widerrufsbelehrung der TARGOBANK
Widerrufsbelehrung der Hamburger Sparkasse AG entspricht nicht den gesetzlichen Anforderungen
Widerrufsbelehrung der DKB-Bank fehlerhaft
Widerrufsbelehrung der Deutsche Postbank AG fehlerhaft
Sparkasse Südholstein vergleicht sich in einem Widerrufsfall
Widerrufsbelehrung der Sparkassen-Gruppe fehlerhaft
Widerrufsbelehrung im sog. Beamtendarlehen der DSL Bank fehlerhaft
Missverständliche Risikokategorien der Commerzbank AG
Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen in etlichen Darlehensverträgen
Keine Bearbeitungsgebühren bei Verbraucherdarlehen
Rechtsschutzversicherung: Risikoausschluss unwirksam
Tomorrow Income Portfolio 33 GmbH & Co. KG wird abgewickelt
Die Krise der geschlossenen Fonds
HCI-Fonds Hanseatische Immobilienfonds Holland XVIII GmbH & Co. KG
Prime Select AG
Bankrecht - Geschlossene Fonds (Schiffs-, Medien-, Immobilienfonds usw.)
Bankrecht - Wertpapiere, Aktien, Zertifikate (Lehman Brothers, UBS AG, Dresdner Bank AG, Commerzbank AG, Hamburger Sparkasse AG)
Bankrecht - Restschuldversicherung und Verbraucherdarlehen
Bankrecht - Rückerstattung der Zinszahlungen insbesondere bei Kapitallebensversicherung
Bankrecht - Festsetzung der Gebühren und Zinsen
Verbraucherdarlehensverträge - Restschuldversicherungen bei Kreditverträgen
Versicherungsrecht - Widerrufsrecht
Fondsgebundene Lebensversicherungen
Sparkassen dürfen Kredite verkaufen
Neue Regeln für Banken und Finanzvertriebe ab 01.11.2007
Bankrecht - Vorsicht bei teuren Restschuldversicherungen
Bankrecht - überweisungen im Internet und EC-Karten Missbrauch
Ansprüche gegen die Privatbank Reithinger und DBVI-Fonds
Haustürgeschäfte und Schrottimmobilien
Pflichten der Anlageberater
Widerruf von Verbraucherkreditverträgen
Widerrufsrecht bei älteren Verbraucherkrediten

Widerrufsbelehrung der Commerzbank fehlerhaft

Das Landgericht Itzehoe hat mit Urteil vom 25.06.2015 (Az. 7 O 161/14) bestätigt, dass die Widerrufsbelehrung der Commerzbank fehlerhaft ist und sich so der Rechtsprechung etlicher anderer Landgerichte sowie des Bundesgerichtshofs angeschlossen.

Der Bundesgerichtshof hatte bereits im Jahr 2009 bestätigt, dass die Formulierung in der Widerrufsbelehrung, wie sie u. a. von der Commerzbank verwendet wurde, für den Verbraucher irreführend ist und somit die Widerrufsbelehrung nicht geeignet war, die Widerrufsfrist in Gang zu setzen.

Das Landgericht Itzehoe verurteilte die Commerzbank nunmehr dazu, den Rückabwicklungsbetrag zu akzeptieren, so dass die Verbraucher das Darlehen ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung zurückzahlen können und seit dem Widerruf auch keine Zinsen mehr an die Bank zahlen müssen.